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Etliche Donaugemeinden stehen weiter unter Wasser

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Etliche Donaugemeinden stehen weiter unter Wasser

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Die Hochwasserlage in Osteuropa ist weiter kritisch. In Rumänien stehen Uferstraßen vieler Donauorte unter Wasser. Um Druck von den Deichen zu nehmen, wurden weite Teile des Ackerlandes und der Waldflächen kontrolliert überschwemmt. Falls sich die Situation nicht bessert, sollen weitere 10 000 Hektar folgen.

In Rast im Südwesten des Landes wurden mehr als 100 Menschen zusätzlich in Sicherheit gebracht, insgesamt mussten in Rumänien bereits 750 Anwohner ihre überfluteten Häuser überlassen. Regenfälle und Schmelzwasser haben für die höchsten Wasserpegel seit 100 Jahren gesorgt. In allen Donaugemeinden Bulgariens und in zehn weiteren in Serbien riefen die Regierungen den Notstand aus. Belgrad ist stark von den Überschwemmungen betroffen. Tiefer gelegene Straßen stehen bereits unter Wasser. Wegen neuer Regenfälle drohen die Flüsse Donau und Sava über die Dämme zu treten. In Ritopek, 15km von der serbischen Hauptstadt entfernt, stapelten Anwohner Sandsäcke vor ihren Häusern, um das Hochwasser abzuwehren. In den bulgarischen Städten Nikopol und Lom sank der Wasserstand hingegen leicht, während er weiter östlich erneut anstieg. Auch hier blieben Landstraßen, Bauernhöfe und Keller überflutet. Für Mittwoch wird dort mit einem erneuten Anstieg der Donau gerechnet.