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Tschad bitte UN um Hilfe

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Tschad bitte UN um Hilfe

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Nach den Rebellenattacken im Tschad hat sich die Lage in der Hauptstadt N’Djamena vorerst beruhigt. Einheiten der französischen Armee zeigen Präsenz. “Wenn es Probleme gibt, bleiben die Menschen in ihren Häusern. Die Tatsache, dass so viele auf den Strassen sind, ist ein Zeichen, dass alles OK ist,” sagt ein französischer Soldat. Präsident Idriss Deby warf dem Sudan vor, die Rebellen zu unterstützen. Er brach die diplomatischen Beziehungen zu dem Nachbarland ab. Deby bat die Vereinten Nationen, die Kontrolle in der Krisenregion Darfur zu übernehmen und Sanktionen gegen die sudanesische Regierung zu verhängen. Deby drohte, die mehr als 200.000 Darfur-Flüchtlinge aus dem Tschad auszuweisen, wenn er keine Hilfe bekommt. Der Darfurkonflikt begann bereits im Jahr 2003. Zehntausende Menschen wurden seither getötet, mehr als zwei Millionen sind auf der Flucht.