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Französische Marine verliert Unterwasser-Ultraschallgerät

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Französische Marine verliert Unterwasser-Ultraschallgerät

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Ein französisches Kriegsschiff hat ein neues hochentwickeltes Sonargerät zum Aufspüren von U-Booten verloren. Laut Satirezeitung “Canard Enchaîné” war das Ultraschall-Gerät bereits Ende März vor der Südküste Frankreichs spurlos abgetaucht. Die Verbindungsleine zur Fregatte “De Grasse” sei wegen der unruhigen See gerissen, als das Sonargerät hochgezogen wurde.

Der finanzielle Schaden beträgt drei Millionen Euro. Der wissenschaftliche ist weitaus höher, denn von dem Gerät, das U-Boote in bis 150 km Entfernung erspähen kann, besitzt die Marine nunmehr nur noch eins. Die französische Verteidigungsministerin Michéle Alliot-Marie sagte, es werde untersucht, ob es sich um einen menschlichen oder technischen Fehler handele. Die Ergebnisse würden am Abend bekannt gegeben. Erst im Februar hatte die französische Marine Negativschlagzeilen gemacht. Das assbestverseuchte Kriegsschiff Clémenceau, das zum Verschrotten nach Indien ausgelaufen war, musste in französische Gewässer zurückkehren.