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Keine Einigung bei Beratungen in Moskau über iranisches Atomprogramm


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Keine Einigung bei Beratungen in Moskau über iranisches Atomprogramm

Die fünf permanenten Mitglieder des Weltsicherheitsrats und Deutschland haben sich bei ihren Gesprächen in Moskau über das iranische Atomprogramm nicht auf eine gemeinsame Haltung einigen können. Dies teilte das Außenministerium in Washington mit. An den Gesprächen nahmen die USA, Großbritannien, Frankreich, Russland und China sowie Deutschland teil. Der Sprecher des russischen Außenministeriums Michail Kamynin erklärte vor den Gesprächen, Moskau sei überzeugt, dass weder Sanktionen noch Gewaltanwendung zu einer Lösung dieses Problems führen würden. In Washington bekundete US-Präsident George W. Bush erneut seinen Willen zu einer diplomatischen Lösung. Doch der Sprecher des Weißen Hauses Scott McClellan betonte, die zahlreichen Pflichtverletzungen des iranischen Regimes widersprächen den Beteuerungen aus Teheran, mit dem Atomprogramm nur friedliche Zwecke zu verfolgen. Unterdessen warnte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad den Westen vor einem Angriff auf sein Land: Sollte der Iran herausgefordert werden, werde man “den Feinden die Hände abschlagen und sie dazu bringen, dass sie ihre Aggression bereuen”, sagte Ahmadinedschad am “Tag der Armee” in Teheran.

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