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Berlusconi erkennt Wahlergebnis weiterhin nicht an

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Berlusconi erkennt Wahlergebnis weiterhin nicht an

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Für die italienische Presse ist die Sache klar: Das oberste Gericht hat den Wahlsieg von Romano Prodis Mitte-Links-Bündnis bestätigt, jetzt geht es um die Regierungsbildung. Auch Prodi sagte, nun bestehe kein Zweifel mehr an seinem Sieg, man müsse sich an die Arbeit machen. Er bezeichnete das Verhalten des abgewählten Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi als – so wörtlich – “sehr traurig”. Berlusconi kündigte indes an, den Sieg Prodis nicht anerkennen und weiter dagegen vorgehen zu wollen. Unterdessen gibt es in Rom erste Spekulationen um die Besetzung von Ministerposten. Tommaso Padoa Schioppa, ehemaliges EZB-Direktoriumsmitglied, wird als Wirtschaftsminister gehandelt, Außenminister könnte Piero Fassino werden und die ehemalige EU-Kommissarin Emma Bonino ist als Ministerin für Europa Angelegenheiten im Gespräch.