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Leichte Hoffnung nach Auftrag zur Regierungsbildung im Irak

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Leichte Hoffnung nach Auftrag zur Regierungsbildung im Irak

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Der Auftrag an Dschawad al-Maliki zur Regierungsbildung im Irak ist weithin auf Zustimmung gestoßen. Maliki steht damit allerdings vor einer schwierigen Aufgabe, angesichts der andauernden Gewalt in seinem Land. Er rief als erstes die bewaffneten Gruppen auf, ihre Waffen abzugeben und sich den Sicherheitskräften anzuschließen.

Erleichterung herrscht auch in den USA: Präsident George Bush lobte die Einigung der Volksgruppen auf Maliki und sprach von einem historischen Schritt entschlossener Iraker, der Amerika sicherer machen werde. Davon ist der Irak selbst allerdings noch weit entfernt: In der Nacht explodierte in der Nähe des Verteidigungsministeriums eine Granate. Fünf Menschen starben dabei. Nach Behördenangaben detonierten außerdem drei Raketen in der Nähe eines Stadions. Dort sei aber niemand getroffen worden. Von einer neuen Regierung erhoffen sich viele ein Abflauen der Gewalt. Nach der Wahl im Dezember hatten sich die Bevölkerungsgruppen im Streit um die Macht monatelang gegenseitig blockiert. Maliki hat jetzt dreißig Tage Zeit, um die lange geforderte Regierung der nationalen Einheit zu bilden.