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Orthodoxe Christen feiern Ostern

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Orthodoxe Christen feiern Ostern

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Die orthodoxen Christen haben an diesem Sonntag Ostern gefeiert. In der Erlöserkathedrale in Moskau zelebrierte Patriarch Alexei II. im Beisein von Präsident Putin die Osternachtsliturgie.

In Rumänien stehen die Feiertage ganz im Zeichen des Donauhochwassers. Militärzelte dienen als Notkirchen. Die Menschen, die Hab und Gut in den Fluten verloren haben, sprachen von einem traurigen Fest. Auf der griechischen Insel Chios begingen die Gläubigen die Osternacht mit einem großen Feuerwerk. Symbolisch beschießen sich Gemeinden von Sankt Markus und Panagia Erithani – zur Erinnerung an den Kampf ihrer Vorfahren gegen Piraten. Weil die Ostkirchen die Kalenderreform von Papst Gregor XIII. aus dem Jahr 1582 nicht mittrugen, feiern die Orthodoxen Christen Ostern in aller Regel eine oder fünf Wochen später als die Westkirchen. Ziel der Reform war es, Kalender und Jahreszeiten wieder in Einklang zu bringen.