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Stabilitätspakt: Italien muss sich anstrengen, Frankreich hat "die Kurve gekriegt"

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Stabilitätspakt: Italien muss sich anstrengen, Frankreich hat "die Kurve gekriegt"

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Italiens künftiger Ministerpräsident Romano Prodi will nach der Warnung vom Internationalen Währungsfonds ohne übereilte Entscheidungen den Haushalt überprüfen, um sein Land aus dem Defizit herauszubringen. Nach Bestätigung der nationalen Zahlen durch die EU-Statistikbehörde verzeichnete Italien 2005 mit 4,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts seine höchste Neuverschuldung seit Einstieg in die Eurozone. Und da die Wachstumsaussichten laut EU-Kommission für Italien auch für dieses Jahr besonders schwach sind, dürfte das Land nur schwer unter die Dreiprozent-Defizitgrenze des Stabilitätspaktes kommen.

Gute Nachricht dagegen für die Kollegen aus Frankreich: Das Verfahren gegen sie scheint hinfällig, nachdem Eurostat nun bestätigte, dass Frankreich 2005 mit 2,9 unter der Defizitgrenze lag.