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Proteste bei Besuch von US-Außenministerin Rice in Griechenland

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Proteste bei Besuch von US-Außenministerin Rice in Griechenland

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Unter Protesten hat der Besuch von Condoleezza Rice in Griechenland begonnen, der erste eines US-Außenministers seit zwanzig Jahren. In der Hauptstadt Athen versammelten sich mehrere tausend linksgerichtete Demonstranten zu Kundgebungen gegen die Politik der USA. Einige versuchten, zur amerikanischen Botschaft zu gelangen; Polizei versperrte aber den Weg, genauso wie in das Parlamentsviertel.

Die größere der beiden Demonstrationen, die der Kommunisten, verlief friedlich. Im Verlauf der anderen Kundgebung von Globalisierungsgegnern kam es aber zu Ausschreitungen, als sich eine Gruppe aus der Menge löste und Steine und Brandsätze warf. Die Polizei setzte Tränengas ein. Mit dem Besuch von Rice beginnt eine mehrtägige Arbeitsreise durch Südosteuropa. Im Mittelpunkt der Gespräche in Athen steht das iranische Atomprogramm. Es geht aber auch um die Zypernfrage und um die Annäherung der Türkei an die Europäische Union. Rice fliegt anschließend in die Türkei und zu einem Treffen der NATO-Außenminister nach Bulgarien.