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Bittere Bilanz: Trotz gewählter Regierung versinkt Irak im Chaos

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Bittere Bilanz: Trotz gewählter Regierung versinkt Irak im Chaos

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Vor einem Jahr trat die erste frei gewählte Regierung im Irak ihr Amt an – für Tausende Menschen im Land ein Zeichen der Hoffnung. Die Realität freilich sieht anders aus: Täglich sterben Menschen bei Attentaten. In den vergangenen 12 Monaten wurden nach Schätzungen von Medien mehr als 8000 Iraker getötet. Allein am Donnerstag starben Dutzende Menschen, als rund 100 Aufständische eine Polizeistation und mehrere Kontrollpunkte angriffen. US-Truppen kamen den irakischen Sicherheitskräften zu Hilfe.

In Bagdad töteten amerikanische und irakische Einsatzkräfte am Freitag nach eigenen Angaben im Zug einer Razzia drei mutmaßliche Angehörige des Terrornetzwerks Al-Kaida, sechs weitere wurden festgenommen. Nördlich der irakischen Hauptstadt starb ein US-Soldat bei der Explosion eines Sprengsatzes. Manche Experten gehen davon aus, dass sich der Irak bereits jetzt mitten in einem Bürgerkrieg befindet.