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Sarkozy für schärfere Einwanderungsgesetze

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Sarkozy für schärfere Einwanderungsgesetze

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Der französische Innenminister Nicolas Sarkozy hat seine harte Linie in der Einwanderungspolitik verteidigt. Im französischen Fernsehen forderte er erneut eine “gewählte Immigration”. Nur eine strikte Einwanderungspolitik ermögliche eine gelungene Integration. “Die Regierung und ich sind für eine gewählte Einwanderung. Und ich stelle die Frage: Warum soll Frankreich das einzige Land der Welt sein, das sich die Einwanderer nicht aussucht, denen es Arbeit und Unterkunft gibt. Kanada, England, Italien, Deutschland – alle tun das”, so Sarkozy. In Frankreich wird im kommenden Jahr ein neuer Präsident gewählt, die illegale Einwanderung dürfte eines der wichtigsten Wahlkampfthemen werden. Im Land leben zwischen 300- und 400.000 illegale Einwanderer, die so genannten “sans papiers”. Sarkozy hatte dem französischen Parlament am Dienstag seinen Gesetzesentwurf zur Einwanderung vorgelegt. Er ist selbst Sohn ungarischer Einwanderer. Menschenrechts- und Ausländerorganisationen kritisieren Sarkozys Politik. Nach ihrer Auffassung machen seine Vorschläge Integration nahezu unmöglich.