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Iran bekräftigt "kein Zurück" im Atomstreit

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Iran bekräftigt "kein Zurück" im Atomstreit

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Auch einen Tag nach Ablauf der UN-Frist bleibt der Iran im Atomstreit hart. Präsident Mahmud Ahmadinedschad erklärte, das Atomprogramm Teherans sei legal; es werde kein Zurück geben. Den Konflikt bezeichnete Ahmadinedschad als bloße Kraftprobe, da die Vereinten Nationen nicht zulassen dürften, dass ihr Ansehen befleckt werde.

Am 9. Mai wollen die Außenminister der fünf ständigen Mitgliedsländer im Sicherheitsrat sowie Deutschlands über die weitere Vorgangsweise beraten. Gestern war eine Frist des Weltsicherheitsrats abgelaufen, innerhalb derer der Iran die Urananreicherung einstellen sollte. Der Vizechef der iranischen Atombehörde, Mohammed Saidi, kündigte an, Teheran werde der Internationalen Atomenergiebehörde innerhalb der nächsten drei Wochen einen neuen Plan zur Beilegung des Konflikts vorlegen – wenn die Angelegenheit statt vom Weltsicherheitsrat von der IAEO behandelt werde. Man sei bereit, in diesem Fall unangemeldete Kontrollen der Atomanlagen zuzulassen, sagte Saidi. Der Forderung nach einem Stopp der Uran-Anreicherung werde der Iran aber keinesfalls nachkommen.