Eilmeldung

Eilmeldung

Arizona, Bundesstaat im Süden der USA.

Sie lesen gerade:

Arizona, Bundesstaat im Süden der USA.

Schriftgrösse Aa Aa

Hier suchen die Armen von noch weiter südlich zu Tausenden den Weg ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten – und scheitern oft schon kurz hinter der Grenze. Eine einzige Grenzpatrouille greift pro Tag ein- bis zweitausend illegale Einwanderer auf.
Von denen hat jeder so um die 2.000 Dollar an die Schlepper gezahlt.

“Für ein anderes Leben, hier verdient man mehr als in Mexiko.”

Der das sagt, wird mindestens noch einmal Anlauf nehmen, vielleicht auch 5 – oder zehnmal.
Denn in den USA sind nicht nur die Löhne höher.
Hier gibt es vor allem Jobs – die anders als bei Abschluß des großen Freihandelsabkommens NAFTA mit den USA und Kanada versprochen, in Mexiko eben nicht geschaffen wurden.
In den USA, so schätzt man, leben und arbeiten derzeit um die 11,1 Millionen illegale Einwanderer.
Etwa 8,7 Millionen davon sind Lateinamerikaner.
In einigen Bundesstaaten im Süden beträgt ihr Anteil an der Bevölkerung bis zu 15 Prozent.

“workers available” – Arbeitskräfte verfügbar,
wer solchen Schildern folgt, findet gewöhnlich minderqualifizierte Illegale für Haushalt, Baustelle oder Erntefeld.

Besonders in diesen Bundesstaaten ist ein Streit darüber entbrannt, wie man mit den Illegalen umgehen soll.
Viele brave Steuerzahler nutzen und schätzen die billigen Arbeitskräfte.

Der republikanische Kongressabgeordnete Russel Pearce aber steht für jene US-Bürger, die den Illegalen den Zugang zu amerikanischen Sozialleistungen verwehren wollen.

Er meint :”……………. die dürfen nicht mehr unsere Gesundheits- und Schulsysteme ausnutzen.”

Druck erzeugt Gegendruck.
Also melden sich jetzt Einwandererverbände zu Wort und stellen laut die Frage:
Wo wäre Amerikas Wirtschaftswachstum ohne uns? …und sie fragen auch nach der Zukunft der Einwandererkinder….