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Hispanische Gemeinde in USA macht mobil

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Hispanische Gemeinde in USA macht mobil

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Greeley, eine Kleinstadt im US-Bundesstaat Colorado. 80 Prozent der 80.000 Einwohner hier sind so genannte Hispanics, Amerikaner, deren familiärer Hintergrund auf ein spanisch-sprachiges Land zurückgeht. An diesem Montag wollen sie sich am Aktionstag “Ein Tag ohne Einwanderer” beteiligen. In Greeley dürften dann sämtliche Räder stillstehen. USA-weit leben rund 40 Millionen Hispanics, legal oder illegal.

Sylvia Martinez gehört der Vereinigung der Latinos an. Sie sagt, die Gemeinschaft wisse, dass sie bald die Mehrheit bilden werde und nicht mehr diskriminiert werden könne. Es sei an der Zeit. Längst sorgt auch eine spanische Version der amerikanischen Nationalhymne für Aufsehen. Für Außenministerin Condoleezza Rice eine gute Sache, denn so drücke auch die spanisch-sprachige Gemeinschaft ihre Identität als Amerikaner aus. Anders sieht das Präsident George W. Bush. Die Nationalhymne sollte auf Englisch gesungen werden, fordert er. Menschen, die Bürger des Landes sein wollten, sollten Englisch lernen – und auch die Nationalhymne auf Englisch singen.