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Mai-Kundgebungen in Frankreich: Gegen neue Arbeitsgesetze

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Mai-Kundgebungen in Frankreich: Gegen neue Arbeitsgesetze

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In Frankreich haben Demonstranten die Mai- Kundgebungen zu weiteren Protesten gegen die Arbeitsmarkt-Politik der Regierung genutzt. Tausende forderten die Abschaffung von neuen Arbeitsgesetzen. Ermutigt fühlten sich viele durch den Erfolg ihrer Proteste gegen den “CPE”, den Arbeitsvertrag für Berufsanfänger, der von der Regierung zurückgenommen wurde. Gegen den “CPE” waren in den vergangenen zwei Monaten hauptsächlich Gewerkschafter und Studenten auf die Barrikaden gegangen. Auch der französische Innenminister Nicolas Sarkozy diente als Zielscheibe. Gewerkschafts-Sprecher forderten die Rücknahme seines Gesetzesvorhabens zur Einwanderung. Jenes soll an diesem Dienstag im Parlament debattiert werden. Traditionell nutzte der Rechtspopulist Jean-Marie Le Pen den ersten Mai zu einer politischen Kundgebung in Paris, nachdem er einen Kranz an der Statue von Jeanne d´Arc niedergelegt hatte. Auf dem Opernplatz forderte der Politiker noch eimal die Gründung einer “patriotischen Einheit” aller rechten Parteien. Als deren Kandidat will der Chef der “Front National” dann im kommenden Jahr erneut bei den Präsidentschaftswahlen antreten. Vor vier Jahren war er Jacques Chirac in der Stichwahl unterlegen.