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BOLIVIEN WILL WEITERE WIRTSCHAFTSZWEIGE VERSTAATLICHEN

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BOLIVIEN WILL WEITERE WIRTSCHAFTSZWEIGE VERSTAATLICHEN

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Nach der Verstaatlichung der Erdgas- und Ölverkommen Boliviens nimmt der linksgerichtete Präsident Evo Morales nun weitere Wirtschaftszweige ins Visier. Auch der Bergbau und die Forstwirtschaft kämen bald an die Reihe, sagte Morales. Der Präsident setzte ausländischen Öl- und Gaskonzernen eine Frist von 180 Tagen, um mit einer staatlichen Gesellschaft neue Verträge zu schließen.

Notfalls werde die Verstaatlichung auch mit Gewalt durchgesetzt, so Morales. Bolivien verfügt nach Venezuela über die zweitgrößten Erdgasvorkommen in Südamerika. An den internationalen Märkten nahm man die Entscheidung Boliviens als Warnung für die Zukunft auf. Von der Verstaatlichung betroffen sind der weltgrößte Ölkonzern Exxon Mobil aus den USA, das französische Unternehmen Total, die britische BP und der spanisch-argentinische Konzern Repsol.