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de Villepin denkt nicht an Rücktritt

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de Villepin denkt nicht an Rücktritt

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Frankreichs Premierminister Dominique de Villepin will wegen der Verleumdungsaffäre nicht zurücktreten. Der Regierungschef erklärte in einem Radio-Interview, es gebe keinen Grund für eine Demission.

Die sogenannte “Clearstream-Affäre” schlägt in Frankreich unterdessen immer höhere Wellen. Politiker und Medien sprachen sogar von einer Staatskrise. Hintergrund sind Aussagen des Ex-Geheimdienstchefes Philippe Rondot, die de Villepin und seinen Verbündeten, Staatspräsident Jacques Chirac, schwer belasten. de Villepin will noch heute vor dem Parlament zu der Affäre Stellung nehmen. Die französischen Tageszeitungen widmen sich ausführlich des Themas. Dabei gehtes um eine seit Jahren schwelende Verleumdungsaffäre um angebliche Schwarzgeldkonten von Innenminister Nicolas Sarkozy bei der Luxemburger Abrechnungsstelle für Börsengeschäfte namens Clearstream. Der Zeitung “Le Monde” zufolge hat Ex-Geheimdienstler Rondot zu Protokoll gegeben, dass er von de Villepin damit beauftragt worden sei, Sarkozys Verwicklung in die Clearstream-Affäre diskret zu untersuchen. de Villepin und Sarkozy sind Konkurrenten für die Nominierung zu den Präsidentschaftswahlen in einem Jahr.

De Villepins Umfragewerte sind durch die Affäre auf einem neuen Tiefststand. Nur noch 29 % der Franzosen sind mit der Amtsführung ihres Regierungschef zufrieden.