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113 Tote nach Flugzeugabsturz in Russland

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113 Tote nach Flugzeugabsturz in Russland

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Bei einem Flugzeugabsturz vor der russischen Schwarzmeerküste sind offenbar alle Insassen ums Leben gekommen. Die Behörden teilten mit, es gebe keine Hoffnung auf Überlebende. An Bord der Maschine waren 113 Menschen, die meisten von ihnen Armenier. Die betroffene Fluggesellschaft Armavia vermutet, dass das Flugzeug in einen Sturm geraten ist. Ansonsten hätte es nicht so plötzlich abstürzen können. Das Unglück ereignete sich gegen zwei Uhr morgens Ortszeit. Die Maschine, die in Eriwan gestartet war, befand sich im Landeanflug auf den Flughafen des Küstenortes Sotschi.

Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse hatte der Pilot einen ersten Landeversuch abgebrochen. Danach verschwand der Airbus A-320 vom Radarschirm. Sowohl in Eriwan als auch in Sotschi suchten verzweifelte Menschen nach den Namen ihrer Angehörigen auf den Passagierlisten. In Russland und Armenien wurde der kommende Freitag zum Staatstrauertag erklärt. Der europäische Flugzeugbauer Airbus sagte seine Unterstützung bei den Ermittlungen nach der Unglücksursache zu: Er schickte ein Expertenteam nach Russland. Die Trümmer des Flugzeuges werden auf dem Grund des Schwarzen Meeres in 400 Metern Tiefe vermutet.