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Keine Überlebende nach Flugzeugabsturz

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Keine Überlebende nach Flugzeugabsturz

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Nach dem Flugzeugabsturz vor der russischen Schwarzmeerküste suchen Rettungskräfte nach Wrackteilen und Leichen. Keiner der 113 Menschen an Bord überlebte das Unglück. Mehrere Dutzend Boote beteiligen sich an der Suche. Der Hauptteil des Wracks wurde in 600 Metern Tiefe im Meer geortet. Nun sollen Tauchroboter nach den Flugschreibern suchen, die Aufschluss über die genaue Unglücksursache geben können. Einem russischen Luftfahrtexperten zufolge handelte es sich um menschliches Versagen. Der Airbus, der auf dem Weg von Eriwan zum russischen Badeort Sotschi war, brach wegen schlechten Wetters einen ersten Landeversuch ab. Danach habe der Pilot eine Steilkurve fliegen müssen, da Sotschi von mehreren Bergen umgeben ist. Offenbar sei das Flugzeug jedoch zu langsam gewesen und deswegen fünf Kilometer vor dem Flughafen ins Meer gestürzt, so der Experte. An den Flughäfen von Eriwan und Sotschi warteten Angehörige auf Auskünfte. Einige beklagten sich über mangelnde Informationen seitens der Behörden. Bei den meisten Reisenden handelte es sich um Armenier, die Verwandte in Sotschi besuchen oder ein paar Tage Urlaub am Meer machen wollten. In Russland und Armenien wurde der kommende Freitag zum nationalen Trauertag erklärt.