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Merkel trifft Bush in Washington

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Merkel trifft Bush in Washington

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Der Atomstreit mit Iran war zunächst das wichtigste Thema beim USA-Besuch der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Erste Station: das Weiße Haus in Washington, ein Treffen mit Präsident George Bush. Beide zeigten sich entschlossen zu einer engen Zusammenarbeit, um Iran gegenüber geschlossen aufzutreten.

Das Ziel sei klar, sagte Bush; die Iraner dürften weder Kernwaffen besitzen noch die Fähigkeit, sie herzustellen. Das sei für sich schon ein wichtiger diplomatischer Erfolg. Die Kanzlerin und er seien da offensichtlich einer Meinung. Merkel bezog bei der Zusammenarbeit auch die Europäische Union ein, besonders die so genannten “EU-3”, neben Deutschland auch Frankreich und Großbritannien. Sie wolle, “das, was wir machen, dass das gemeinsam gemacht wird. Aber ich glaube, es ist auch richtig und wichtig, dass Europa hier in diesem Prozess eine sehr starke Rolle spielt. Und deshalb bin ich voll auch der Unterstützung dieses EU-3-Prozesses, der ganz gemeinsam mit den Vereinigten Staaten von Amerika abgestimmt wird.” Bush nahm auch eine Gegeneinladung von Merkel an; Mitte Juli wird er ihren Wahlkreis um Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern besuchen, auf dem Weg zum G-8-Gipfel nach Russland.