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Drei Autobomben im Irak

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Drei Autobomben im Irak

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Im Irak sind mindestens 30 Menschen bei Selbstmordattentaten in Bagdad und Kerbela ums Leben gekommen, mehr als 70 wurden verletzt. In der schiitischen Pilgerstadt Kerbela explodierte eine Autobombe auf dem zentralen Busbahnhof.

Zur selben Zeit gingen in Baghdad zwei Bomben hoch: eine war gegen eine irakische Armeepatrouille im ueberwiegend sunnitischen Viertel Adamija gerichtet. Eine zweite explodierte an einer belebten Verkehrskreuzung in der Hauptstadt. Gleichzeitig werden im Irak immer wieder Dutzende Leichen entdeckt, die Spuren von Folter zeigen. Wie das Innenministerium sagte, fanden die Behoerden in den letzten 24 Stunden allein in Bagdad 42 Tote. Seit den Anschlaegen auf eine shiitische Moschee in Samarra im Februar gibt es immer wieder blutige Auseinandersetzungen zwischen Sunniten und Shiiten. In der suedlichen Stadt Basra blieb es dagegen ueberwiegend ruhig. Nach dem Absturz eines britischen Militaerhubschraubers hatte es Zusammenstoesse zwischen shiitischen Jugendlichen und britischen Soldaten gegeben. Heute untersuchten britische Ingenieure das Helikopter-Wrack. Mehrere Soldaten waren bei dem Absturz getoetet worden.