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Am 9. Juli beginnt in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft

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Am 9. Juli beginnt in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft

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Alle möglichen Wirtschaftszweigen hoffen auf gute Geschäfte – auch das “älteste Gewerbe der Welt”.
So sagt der Chef des “Pascha” in Köln, das gern damit wirbt, mit seinen 141 Zimmern Europas größtes Bordell zu sein:
“…wir hoffen, dass viele Gäste auch zu uns kommen und wir bereiten uns vor….

Schätzungen sprechen von etwa 400.000 Prostituierten in Deutschland.
Ihr Gewerbe ist seit Januar 2002 legal, sie können Kranken- und Rentenversicherungen abschließen und Gewerkschaften beitreten.

Trotzdem spielt sich Prostitution nach wie vor überwiegend im Verborgenen ab.

Das macht es auch so schwer, den zur Prostitution gezwungenen Frauen zu helfen.
Weil zu vermuten ist, dass die kriminellen Banden, die solche Frauen ausbeuten, auch auf das Geschäft mit den überwiegend männlichen Fußballfans hoffen, haben Frauenrechtsverbände schon vor Monaten Alarm geschlagen.
Sie wollen den Zuhältern die “rote Karte” zeigen.
Eine Notrufnummer wurde eingerichtet, über die Frauen rund um die Uhr auch auf russisch, polnisch, rumänisch Rat und Hilfe bekommen.

In Schweden, dem einzigen europäischen Land, in dem Prostitution konsequnet verboten und statt der Frau der Freier bestraft wird, wurden Stimmen laut, man solle diese Weltmeisterschaft mit ihrem unmoralischen Umfeld boykottieren.

Der schwedische Justizminister verlangte von der deutschen Bundesregierung, für die Dauer der WM das Gesetz von 2002 aufzuheben und die Prostitution wieder zu verbieten.
Er nennt Zwangsprostitution in Deutschland das derzeit wichtigste Thema in der EU.

Ähnlich Vorwürfe bekam Kanzlerin Angela Merkel auch bei ihrem jüngsten Besuch in Washington zu hören.
…und dabei hatten die deutschen Veranstalter gefürchtet, die Hooligans seien das größte Problem….