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Wahlmarathon in Italien geht in vierte Runde - Napolitano hat gute Chancen

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Wahlmarathon in Italien geht in vierte Runde - Napolitano hat gute Chancen

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In Italien ist auch der dritte Versuch gescheitert, einen neuen Staatspräsidenten zu wählen. Beim zweiten sowie beim dritten Wahlgang gab der Großteil der insgesamt 1009 Abgeordneten und Senatoren beider Parteienlager leere Stimmzettel ab.

Es wird jedoch damit gerechnet, dass im vierten Wahlgang an diesem Mittwoch der linksdemokratische Senator Giorgio Napolitano mit den Stimmen des Mitte-Links-Bündnisses neuer Staatschef wird. Napolitano habe alle Eigenschaften, um für alle Italiener zum Unparteiischen, zum Schiedsrichter zu werden, so Pier Ferdinando Casini vom Christdemokratischen Zentrum. Während bei den ersten beiden Wahltagen eine Zwei-Drittel-Mehrheit nötig war, reicht beim vierten Wahlgang die absolute Mehrheit für die Wahl. Der künftige Regierungschef Romano Prodi hatte Napolitano am vergangenen Sonntag als Kompromisskandidaten vorgeschlagen.