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Untersuchungsbericht zu Terroranschlägen in London veröffentlicht

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Untersuchungsbericht zu Terroranschlägen in London veröffentlicht

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Die Terroranschläge im vergangenen Sommer in London sind nach einem offiziellen Untersuchungsbericht ohne direkte Unterstützung von Al Kaida geplant worden. Die vier Selbstmordattentäter hätten sich jedoch vom Gedankengut des Terrornetzwerks beeinflussen lassen. Einer der Männer hatte vor seinem Tod in einer Videoaufnahme Al Kaida Chef Osama Bin Laden als Helden bezeichnet.Der britische Innenminister John Reid sagte, die Täter seien in ihrem Verhalten nicht auffällig gewesen. Er wisse noch nicht, ob es Hintermänner in Grossbritannien gegeben habe, die die vier indoktriniert und ihnen beim Planen geholfen hätten. Die konservative Opposition forderte unterdessen eine neue Untersuchung, die Geheimdienste hätten versagt. Der Parlamentsabgeordnete Paul Murphy erklärte, die Geheimdienste treffe keine Schuld. Es hätten nicht genügend Mittel zur Verfügung gestanden, um allen Spuren nachzugehen. Bei den Bombenanschlägen auf die Londoner U-Bahn und einen Bus wurden am 7. Juli 2005 56 Menschen getötet, über 700 wurden verletzt.