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Zwei Prozent Wirtschaftswachstum in der Eurozone

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Zwei Prozent Wirtschaftswachstum in der Eurozone

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In der Eurozone hat die Wirtschaft im ersten Quartal um 0,6 Prozent zugelegt. Wie das Statistikamt der Europäischen Union berichtete, hat sich damit das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zu den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres verdoppelt. Gegenüber dem ersten Quartal 2005 wuchs die Wirtschaft in den zwölf Ländern mit der Gemeinschaftswährung um glatt zwei Prozent. Im Vergleich mit den USA, wo das Wirtschaftswachstum im gleichen Zeitraum 3,5 Prozent betrug, schneidet die Eurozone aber weniger gut ab. Das durchschnittliche Wachstum in der gesamten Europäischen Union beträgt 2,2 Prozent. Spitzenreiter ist dabei Litauen, gefolgt von Griechenland und Spanien.

Die deutsche Wirtschaft startete weniger schwungvoll in das Jahr als erhofft. Das Bruttoinlandsprodukt stieg gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent. Grund dafür sind die boomende Exportwirtschaft, ein Anstieg der privaten Konsumausgaben sowie der Investitionen von Unternehmen.

Die Europäische Zentralbank sieht trotz der hohen Ölpreise gute Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone. Wegen der Preisrisiken und der Anzeichen für eine Konkunkturerholung rechnen Beobachter mit einer Zinserhöhung im Juni.