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Positiver Bericht über das Kosovo

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Positiver Bericht über das Kosovo

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Die südserbische Provinz Kosovo macht Fortschritte in Sachen Demokratie. Zu diesem Schluss kommt der UN-Sonderbeauftragte für das Kosovo, Soren Jessen-Petersen, in seinem Bericht, der offiziell nächsten Monat vorgestellt werden soll.

Jessen-Petersen stellt fest, dass die albanische Führung ihre Bemühungen verstärkt habe, die Lebensumstände der serbischen Minderheit zu verbessern. Damit steigen die Chancen für das Kosovo, das seit 1999 von den Vereinten Nationen verwaltet wird, von Serbien unabhängig zu werden. Im Februar begannen in Wien direkte Gespräche zwischen Serben und Albanern unter Vermittlung des finnischen Ex-Präsidenten, Martti Ahtisaari. Athisaari geht davon aus, dass Fragen der Selbstverwaltung und Minderheitenrechte bis Juli vollständig geklärt werden, bevor über den endgültigen Status des Kosovo verhandelt wird. Heute berät der Nato-Rat in der kosovarischen Hauptstadt Pristina mit führenden Politikern der Region – vor dem Hintergrund neuer Übergriffe auf Serben. In der Nähe der Stadt Mitrovica wurden gestern zwei Serben schwer verletzt. Die beiden Angestellten einer Tankstelle waren von Unbekannten beschossen worden und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.