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Applaus für Chávez und Morales auf Gegengipfel

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Applaus für Chávez und Morales auf Gegengipfel

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Mit Demonstrationen und Kundgebungen ist in Wien auch der so genannte Alternativengipfel – die Gegenveranstaltung zum EU-Lateinamerika-Gipfel – beendet worden. Bei der Abschlussveranstaltung ging der bolivianische Präsident Evo Morales auf den Konflikt mit Brasilien ein. Schuld daran trügen vor allem die Medien: “Sie wollten, dass wir uns mit unserem Bruder Lula da Silva, dem Präsidenten Brasiliens, über die Verstaatlichung streiten. In diesem Punkt muss aber die brasilianische Regierung den eigenen Willen der bolivianischen Bevölkerung respektieren, nämlich die Öl- und die Erdgasförderung zu verstaatlichen.”

Am Rande des EU-Lateinamerika-Gipfels hatten sich beide Seiten getroffen und den Konflikt beigelegt. Ferner sicherte Morales ausländischen Investoren Rechtssicherheit zu. Die brasilianische Petrobas ist der größte ausländische Erdgasproduzent Boliviens und hat dort mehr als 1,5 Milliarden Dollar investiert. Auf einer Abschlusskundgebung bekundeten hunderte Menschen ihre Solidarität mit den linksnationalistischen Bewegungen Lateinamerikas.