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Bus zu 100 Geiseln bei Häftlingsrevolte in Brasilien

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Bus zu 100 Geiseln bei Häftlingsrevolte in Brasilien

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In Brasilien ist es in mehreren Gefängnissen zu Häftlingsrevolten gekommen. In mindestens 18 Strafanstalten ist die Lage weiterhin ausser Kontrolle, bis zu 100 Menschen werden hier als Geiseln gehalten. Den Revolten vorausgegangen waren blutige Angriffe auf Polizisten in der Nacht zum Samstag. Über 30 Menschen kamen dabei ums Leben.

Schauplatz der gewaltsamen Auseinandersetzungen ist die brasilianische Wirtschaftsmetropole Sao Paolo an der Ostküste des Landes. Hinter den Angriffen und Revolten soll nach Behördenangaben die Mafiagruppe PCC stehen. Die meisten ihrer Anführer sitzen im Gefängnis. Sie kontrollieren die Aktionen der Gruppe jedoch weiterhin. Vor den Attentaten in Sao Paolo und umliegenden Gemeinden, bei denen mindestens 23 Polizisten und 5 Angreifer starben, waren über 700 Häftlinge in Hochsicherheitsgefängnisse verlegt worden.Darunter auch mehrere Unterweltgrößen und PCC-Bosse.