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Untergrundorganisation ETA fordert Selbstbestimmung für Baskenland

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Untergrundorganisation ETA fordert Selbstbestimmung für Baskenland

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In einem Zeitungsinterview hat die baskische Untergrundorganisation ETA klare Bedingungen für die Friedensverhandlungen mit der spanischen Regierung gestellt. Ohne ein territoriales Abkommen und die Festlegung der Selbstbestimmung sei der Baskenkonflikt nicht zu lösen, werden zwei Vetreter der Untergrundorganisation in der ETA-nahen Zeitung GARA zitiert.

Am 22. März dieses Jahres hatte die ETA eine dauerhafte Waffenruhe angekündigt. Jetzt müsse so schnell wie möglich der Friedensprozess eingeleitet werden, heißt es in dem Interview. In ihrem ersten Zeitungsgespräch überhaupt betont die ETA zudem, dass es sich bei der Baskenfrage nicht nur um eine interne Angelegenheit Spaniens handle. Zu den Grundforderungen der Organisation gehört die Gründung eines Großbaskenlandes, das auch Gebiete in Südfrankreich einbinden würde. Paris solle zum Ausdruck bringen, dass es den Konflikt mit dem Baskenland beilegen wolle, fordert die ETA jetzt. Seit Jahren fordert sie zudem die Verlegung inhaftierter Mitglieder in Gefängnisse nahe ihres Heimatortes.