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Mehr Abschiebungen: Spanien reagiert auf neuen Flüchtlingsstrom

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Mehr Abschiebungen: Spanien reagiert auf neuen Flüchtlingsstrom

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Der Flüchtlingsstrom auf die Kanaren hält an. Fast eintausend afrikanische Flüchtlinge trafen am Wochenende in überfüllten Booten auf den Kanaren ein. Die Auffanglager sind überfüllt. In Madrid berieten die stellvertetende Ministerpräsidentin María Teresa Fernández de la Vega, Inneminister Alfredo Pérez Rubalcaba und Arbeits- und Sozialminister Jesús Caldera mit hohen Fachbeamten über die Konsequenzen aus der neuen Welle illegaler Immigration.

Im Anschluß bezeichnete, die stellvertetende Ministerpräsidentin Fernández de la Vega, die Rückführung der Immigranten unter Wahrung ihrer Menschenrechte als Hauptelement der Regierungspolitik. In dieser Woche beginnen Spanien und Mauretanien auch mit den gemeinsamen Patroullien. Sie waren im März bei der letzten großen Flüchtlingswelle beschlossen worden. Erst jetzt ist aber die Ausbildung des mauretanischen Soldaten abgeschlossen. Die Regionalregierung der Kanarischen Inseln warf der Zentralregierung in Madrid vor, ihren Pflichten bisher nicht nachgekommen zu sein. Die Regionallregierung fühle sich komplett allein gelassen angesichts des massiven Zustroms.