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"Clemenceau" wieder in Frankreich

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"Clemenceau" wieder in Frankreich

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Der ausrangierte und asbestverseuchte Flugzeugträger “Clemenceau” ist wieder in Frankreich eingetroffen. Das Schiff wurde am Dienstag in den bretonischen Hafen Brest geschleppt. Begleitet von anderen Kriegsschiffen wurde der 266 Meter lange Stahlgigant zu dem Anleger bugsiert, von dem er 1961 zu seiner ersten Fahrt ausgelaufen war. Die “Clemenceau” hat eine 20 Wochen dauernde Irrfahrt über die Weltmeere hinter sich. Sie sollte ursprünglich auf dem indischen Schiffsfriedhof Alang abgewrackt werden. Nach Protesten von Umweltgruppen hatte die französische Regierung die Aktion jedoch gestoppt. Greenpaece-Aktivisten hatten den Stahlkoloss vor Ägypten geentert und damit eine Verzögerung der Durchfahrt durch den Suez-Kanal erreicht. Das französische Verteidigungsministerium versicherte nun, dass die “Clemenceau” zerlegt werde. In den Zwischendecks seien noch 45 von ursprünglich 220 Tonnen Asbest verbaut. Greenpeace spricht von bis zu 1000 Tonnen.