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Frankreichs verschärft Regeln für Einwanderung

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Frankreichs verschärft Regeln für Einwanderung

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Frankreichs neues Einwanderungsgesetz hat im Parlament die erste Hürde genommen. Die Nationalversammlung, billigte den Entwurf von Innenminister Nicolas Sarkozy. 367 Abgeordnete waren dafür, weniger als die Hälfte dagegen. Im Mittelpunkt steht der Übergang zu einer erwünschten Einwanderung, die unter den Zuzugswilligen auswählt.

Sarkozy erläuterte noch einmal seinen Plan: “Ausgewählt heißt für mich ausgewählt durch die französische Nation. Das heißt, durch ihre Vertreter, in Übereinstimmung und Beratung mit den Herkunftsländern. Denn ich bin mir völlig sicher, dass die Zukunft von Europa mit der von Afrika verknüpft ist, weil die Geografie uns verbindet. Das ist eine Wirklichkeit! Die Reform muss nun noch von der zweiten Parlamentskammer, dem Senat gebilligt werden, wahrscheinlich nächsten Monat. Das gilt als Formsache. Mehr als vier Millionen Einwanderer leben in Frankreich. Hinzukommen sollen jetzt nur noch solche mit Köpfchen und Talent, wie Forscher und qualifizierte Arbeiter. Für alle anderen wird es schwierig, genauso wie für die, die Partner oder Familien nachholen wollen. Und auch das automatische Bleiberecht nach zehn Jahren im Land entfällt. Dafür kommen Sprach- und Einbürgerungskurse.