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Lawrow für Aktualisierung des Partnerschaftsabkommens zwischen EU und Russland

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Lawrow für Aktualisierung des Partnerschaftsabkommens zwischen EU und Russland

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Nach bald zehn Jahren Partnerschaftsabkommen zwischen Russland und der EU ist der Vertrag überholt, meint Russlands Außenminister Sergej Lawrow. Er empfahl bei seinem Besuch im Außenausschuss des Europäischen Parlaments, das Abkommen durch eine zeitgemäße Fassung zu ersetzen und nicht nur automatisch beim Auslaufen im kommenden Jahr zu verlängern.

Der Ausschussvorsitzende Elmar Brok sieht es ähnlich: Man wünsche sich eine engere Zusammenarbeit mit dem Partnerschafts- und Kooperations-Abkommen. Und das Parlament werde am Ende ein solches Abkommen ratifizieren müssen.

Lawrow stimmte ein, dass viele Europa-Abgeordnete nach dem Treffen ihr Interesse an Fortsetzung dieser Art des Dialogs kundgetan hätten. Er sei sicher, dass dies möglich sei.

Das Abkommen regelt seit 1997 den Rahmen für Beratungen auf Regierungsebene, Zusammenarbeit im Energiesektor, Handel und Wirtschaft, Kultur, Bildung und Verkehr. Die künftige Kooperation insbesondere in der Energieversorgung, in der die Europäer zum großen Teil von Russland abhängen, wird auch beim EU-Russland-Gipfel in der nächsten Woche Thema sein.