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UNO kritisiert USA wegen Völkerrechtsverletzungen

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UNO kritisiert USA wegen Völkerrechtsverletzungen

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Die Vereinten Nationen haben den USA die Verletzung des Völkerrechts vorgeworfen. Der UNO-Ausschuss gegen Folter kritisierte Verhör- und Haftmethoden wie im irakischen Abu Ghraib oder im Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba; Methoden, die auf Folter oder grausame Behandlung hinausliefen.

Und nicht nur das: Guantanamo müsse geschlossen werden, sagte der Ausschussvorsitzende Fernando Marino Menendez. Und: Manche Verhörmethoden seien laut UNO-Folterkonvention verboten, und man habe dafür konkrete Beispiele genannt. In Guantanamo auf Kuba halten die USA noch mehr als vierhundert Menschen als Terrorverdächtige fest: Gegen sie wird aber zum Teil seit Jahren keine Anklage erhoben. Die UNO-Experten fordern jetzt, sie freizulassen oder vor Gericht zu stellen. Die USA wiesen daraufhin, dass Folter in allen Gefangenenlagern verboten sei. Für Guantanamo warte man auf das Oberste Gericht: Es entscheide, ob die Gefangenen vor Zivil- oder Militärgerichte kämen.