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Die spanische Regierung will schon bald in den Diaolog mit der baskischen

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Die spanische Regierung will schon bald in den Diaolog mit der baskischen

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Untergrundorganisation ETA treten. Dies kündigte Regierungschef José Luis Rodriguez Zapatero auf einem Treffen der Sozialistischen Partei in Barakaldo an – sein erster Besuch im Baskenland, seit die ETA die unbefristete Waffenruhe verkündet hatte.

Er sagte, er werde allen politischen Parteien im nächsten Monat mitteilen, wann sie mit der ETA in den Dialog über einen Friedensprozess treten würden, der die Gewalt beenden werde. Es wird erwartet, dass Zapatero die kommenden Schritte vor dem Parlament erläutert. Dabei soll es um bekannte Forderungen gehen, wie die Rückführung von ETA-Häftlingen in baskische Gefängnisse. Im März hatte die Untergrundorganisation nach fast 40 Jahren Terror zum ersten Mal eine unbefristete Waffenruhe verkündet. Sie gilt als Bedingung für Gespräche über einen Friedensprozess, die nach Einschätzung der Regierung mindestens drei bis vier Jahre dauern können. In der spanischen Gesellschaft werden die Entwicklungen mit Skepsis betrachtet; viele bezweifeln, dass die Waffenruhe von Dauer ist.