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Nahost: Anschlag gegen Palästinenser-Polizeichef - Israel gibt Gelder frei

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Nahost: Anschlag gegen Palästinenser-Polizeichef - Israel gibt Gelder frei

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Keine Ruhe im Nahen Osten: Ein Mordanschlag gegen den palästinensischen Sicherheitschef Raschid Abu Schbak in Gaza konnte offenbar nur knapp vereitelt werden. Laut der Polizei wurde vor Schbaks Haus eine 70 Kilogramm schwere Bombe entdeckt. Schbak gilt als Vertrauter von Palästinenserpräsident Abbas. Unterdessen hat der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert bei der wöchentlichen Kabinettsitzung einen Teil der eingefrorenen Steuer- und Zolleinnahmen der Palästinenser frei gegeben. Die rund neun Millionen Euro sollten in Form von Nahrungsmitteln und Medikamenten die humanitäre Not in den Palästinensergebieten lindern, hieß es.

Um die Finanzkrise der palästinensischen Hamas-Regierung ging es auch bei einem Treffen von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas mit der israelischen Außenministerin Zipi Livni und Vize-Ministerpräsident Shimon Peres im ägyptischen Scharm-el-Sheik. In Gaza nahmen Tausende Menschen an den Begräbnisfeierlichkeiten für ein ranghohes Mitglied der Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad teil. Mohammed Daduh war bei einem Raketenangriff der israelischen Armee getötet worden. Dabei kamen auch drei unbeteiligte Palästinenser ums Leben. Der islamische Dschihad drohte mit Vergeltungsmaßnahmen. Unblutig endete ein Angriff palästinensischer Streitkräfte auf eine israelische Schule im Gazastreifen. Eine Rakete durchschlug die Decke eines Klassenzimmers. Glücklicherweise waren die Schüler gerade alle beim Morgengebet, sodass niemand getötet oder verletzt wurde. Ein Lehrer sprach von einem “Wunder”.