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Fischerei-Minister streiten über Zukunft

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Fischerei-Minister streiten über Zukunft

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Für die europäische Fischerei sind stürmische Zeiten angebrochen. Es geht um nichts weniger als um die Zukunft der gesamten Branche, wenn sich die Fischerei-Minister nun in Brüssel zu Beratungen zusammensetzen. Die Frage: Für was soll zwischen 2007 und 13 Geld ausgegeben werden?
Die EU-Länder sind sich wieder einmal nicht einig. Während Mittelmeerstaaten wie Spanien, Frankreich, Italien oder Griechenland als “Freunde des Fischfangs” gegen Reformen sind, bestehen die “Freunde des Fisches” wie Deutschland, Grßbritannien und die skandinavischen Länder auf grundlegenden Neuerungen.
Klar ist, dass die europäische Fischerei leidet. Insbesondere unter den hohen Öl- und dadurch Spritpreisen. Hinzu kommt, dass die Marktpreise für Fisch gesunken sind.
Daher wollen die Minister vielleicht ausnahmsweise die Regeln für staatliche Subventionen lockern, so dass die einzelnen Länder ihren Fischereibetrieben unter die Arme greifen können.
Größeren Streit dürfte es bei der Frage der Fangmethoden geben. Brüssel will, dass die Fischer weniger SChleppnetze einsetzen, die den Meeresboden regelrecht abschaben und daher der Umwelt schaden.
Trotz aller Meinungsverschiedenheiten: Die österreichische EU-Ratspräsidentschaft zeigt sich zuversichtlich, dass das unter Dach und Fach gebracht wird.
Denn schließlich drängt die Zeit. Wird in dieser Woche keine Einigung erzielt, dann bleiben die EU-Gelder erst einmal unter Verschluss.