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Berliner Amoklauf: Opfer in Angst vor Aids-Ansteckung

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Berliner Amoklauf: Opfer in Angst vor Aids-Ansteckung

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Nach dem Amoklauf von Berlin gestern abend ist keiner der 28 Verletzten mehr in Lebensgefahr. Allerdings ist eins der ersten Opfer nach eigenen Angaben mit Aids infiziert. Die Polizei forderte die anderen Opfer auf, sich ärztlich untersuchen zu lassen. Das gelte auch für Helfer wie Sanitäter oder Polizisten.

Die Tat ereignete sich in der Nähe des neuen Berliner Hauptbahnhofs, kurz nach dessen Eröffnung. Ein Sechzehnjähriger, der offenbar stark betrunken war, zog ein Messer und stach wahllos auf andere Menschen ein. Einige der Opfer konnten nur durch Notoperationen gerettet werden. Der Jugendliche bestreitet die Tat, wurde aber durch Zeugen identifiziert. Außerdem hatte er die Tatwaffe bei sich.