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Tausende Tote bei Erdbeben in Indonesien

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Tausende Tote bei Erdbeben in Indonesien

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Nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Java steigt die Zahl der Opfer immer weiter. Nach neuesten Angaben der Behörden starben rund 3000 Menschen; tausende weitere wurden verletzt. Das Beben verursachte schwere Sachschäden; tausende von Häusern und Unterkünften stürzten ein. Die Behörden befürchten, dass die Opferzahl weiter ansteigt: Viele Tote und Überlebende seien noch verschüttet, sagte der Polizeichef der Provinz. Nach islamischer Sitte begannen die Menschen fast umgehend mit der Beisetzung der Toten. Das Epizentrum des Bebens lag ungefähr 30 Kilometer von der Großstadt Yogyakarta entfernt im Meer vor Java, der am dichtesten besiedelten Insel Indonesiens. Der Erdstoß hatte nach indonesischen Angaben die Stärke 5,9 auf der Richter-Skala; die US-Erdbebenwarte sprach von 6,2. Aus dem Ausland kamen zahlreiche Hilfsangebote. Mehrere Hilfsorganisationen entsandten Mitarbeiter, um den Bedarf im Erdbebengebiet abzuklären. Die Europäische Union stellte 300 Millionen Euro bereit. Die Aussenministerien Deutschlands, Oesterreichs und der Schweiz hatten nach eingen Angaben keine Erkenntnisse über Todesopfer aus ihren Ländern.