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Benedikt XVI. nach Auschwitz-Besuch wieder in Rom

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Benedikt XVI. nach Auschwitz-Besuch wieder in Rom

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Nach seinem Besuch in Auschwitz-Birkenau ist Benedikt XVI. nach Rom zurückgekehrt. Der Papst rief in dem ehemaligenVernichtungslager zu Versöhnung und Vergebung auf und gedachte der Ermordeten. Vor dem Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus erklärte der 79-Jährige, an diesem “Ort des Grauens” zu sprechen, sei besonders bedrückend für einen Papst, der aus Deutschland komme. In diesem Moment war am grauen, wolkenverhangenen Himmel über Auschwitz ein Regenbogen zu sehen. “An diesem Ort versagen die Worte, kann eigentlich nur erschüttertes Schweigen stehen”, sagte der Papst, “ein Schweigen, ein aus tiefstem Herzen kommender Schrei zu Gott: Warum, Herr, bist du stumm geblieben? Wie konntest Du dies alles dulden?” Vor der Anprache hatten Vertreter veschiedener Religionen und Nationen für Frieden und die Überwindung von Hass gebetet. Der Oberrabbiner Polens, Michael Schudrich, betete den Kaddisch, das jüdische Totengebet.