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Osttimor: Regierung trifft sich zu Krisensitzung


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Osttimor: Regierung trifft sich zu Krisensitzung

Die Unruhen in Osttimor halten trotz erhöhter Militärpräsenz an. Zahlreiche Menschen versuchten, in ein Lager des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen einzudringen. Mehrere Säcke Reis wurden gestohlen.

Wegen der Unruhen in Osttimor sind zehntausende Menschen mittel- und obdachlos. Etwa 1300 australische Soldaten sind mittlerweile in der Hauptstadt Dili stationiert, um die Unruhen unter Kontrolle zu bekommen. Mindestens 27 Menschen waren der Gewalt in den vergangenen Tagen zum Opfer gefallen. Auslöser der Auseinandersetzungen zwischen Milizen, Polizei und Armee in Osttimor war die Entlassung von 600 Soldaten, fast der Hälfte des Heeres. Sie waren wegen angeblicher Diskriminierung in den Streik getreten. Um die Plünderungen, Brandstiftungen und die Gewalt zu beenden, berief die Regierung Osttimors eine Krisensitzung ein. Vor dem Gebäude protestierte die aufgebrachte Menge gegen den umstrittenen Ministerpräsidenten Mari Alkatiri, sie forderte seinen Rücktritt. Unterdessen zeigten sich die Rebellen zu Friedensgesprächen mit der Regierung bereit.
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