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Uribe nach Präsidentenwahl in Kolumbien im Amt bestätigt

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Uribe nach Präsidentenwahl in Kolumbien im Amt bestätigt

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Kolumbiens konservativer Staatschef Alvaro Uribe ist bei der Präsidentenwahl mit 62 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Nach einer Verfassungsänderung war es das erste Mal seit 120 Jahren, dass in Kolumbien ein amtierender Präsident für eine zweite Amtszeit kandidierte. Zweiter wurde der Mitte-Links-Kandidat Carlos Gaviria mit 22 Prozent der Stimmen. Gaviria will die Armut bekämpfen, die er als Ursache für die seit 40 Jahren andauernde politische Gewalt im Land ansieht. Uribe steht in dem bürgerkriegsähnlichen Konflikt für eine Politik der harten Hand. Ansehen genießt er auch wegen seines Rufs als kompetenter und unbestechlicher Politiker sowie wegen der boomenden kolumbianischen Wirtschaft. Trotz des Einsatzes zahlreicher Sicherheitskräfte entführten Rebellen der marxistischen “Revolutionären Streitkräfte Komlumbiens” (FARC) am Wahltag in der Nähe der Grenze zu Panama 35 Wahlhelfer. Die Polizei entschärfte mehrere Sprengsätze. Uribe konnte die Rebellen in den vergangenen vier Jahren zwar in die Defensive drängen, zu besiegen vermochte er sie aber nicht.