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Internationale Hilfsaktionen für Erdbebengebiet in Indonesien

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Internationale Hilfsaktionen für Erdbebengebiet in Indonesien

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Nach der Erdbebenkatastrophe in Indonesien mit mehr als 5000 Toten haben die internationalen Hilfsaktionen für Hunderttausende Obdachlose und Verletzte begonnen. Zelte, Nahrung und Medikamente wurden über den wiedereröffneten Flughafen von Yogyakarta ins Land gebracht. Dutzende Lastwagen mit Hilfslieferungen sind inzwischen auf dem Weg zu den Überlebenden. Internationale Helfer zeigten sich bislang zufrieden mit dem Stand der Hilfe und der Koordinierung durch die indonesischen Behörden. Für das Katastrophengebiet wurde für mindestens drei Monate der Notstand ausgerufen.

Das Erdbeben am Samstag mit der Stärke 6,2 auf der Richter-Skala kostete auf der Insel Java mindestens 5400 Menschen das Leben – so die jüngsten Angaben der Regierung; etwa 15 000 Menschen wurden verletzt. Trotz schwindender Hoffnung suchten Helfer weiter in den Trümmern nach Überlebenden sowie nach irgend brauchbaren Gegenständen. Nach Schätzungen des Roten Kreuzes wurden bis zu 200 000 Menschen obdachlos. Zehntausende verbrachten bereits die dritte Nacht im Freien. Die indonesische Regierung will nach eigenem Bekunden rund 100 Millionen Euro für die Nothilfe und den Wiederaufbau zur Verfügung stellen.