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Ausbreitung der AIDS-Epidemie ingesamt verlangsamt


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Ausbreitung der AIDS-Epidemie ingesamt verlangsamt

Die Ausbreitung der tödlichen Immunschwäche AIDS hat sich nach Angaben der Vereinten Nationen erstmals verlangsamt, doch steige die Zahl der Infizierten insgesamt weiter. Bei der Vorstellung des Welt-AIDS-Berichts 2006 in New York forderte UN-Generalsekretär Kofi Annan zu anhaltender Wachsamkeit auf. Die Bemühungen müssten weiter verstärkt werden, vor allem gegenüber jungen Menschen und zum Schutz von Frauen. Weltweit leben mehr als 38 Millionen Menschen mit dem AIDS-Virus HIV. Dem Bericht zufolge leben rund 95 Prozent der Betroffenen in Entwicklungs- oder Schwellenländern. Am stärksten betroffen sei nach wie vor Afrika südlich der Sahara, sagt Dr Peter Ghys vom UN-Aidsbekämpfungsprogramm UNAIDS. Doch in einigen anderen Regionen sei die Seuche besonders stark auf dem Vormarsch, unter anderem in Osteuropa. Auch in Zentralasien und einigen Ländern Ostasiens sowie in Mittelamerika “galoppiere” die Seuche geradezu, heißt es in dem UN-Bericht. Mitarbeiter der Weltorganisation bildeten vor dem UN-Hauptquartier in New York mit roten Regenschirmen ein großes rotes Band – das Symbol für den Kampf gegen die Epidemie. Heute beginnt dort eine mehrtägige Sondersitzung der UN-Vollversammlung zum AIDS-Problem.

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