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Schwierige Lage der indonesischen Erdbebenopfer

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Schwierige Lage der indonesischen Erdbebenopfer

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Im indonesischen Erbebengebiet wird die Lage der Überlebenden immer schwieriger. Wo Hilfsgüter eintreffen, werden die Lastwagen oder Hubschrauber sofort bestürmt. Menschen in entlegenen Gebieten werden von den Helfern kaum erreicht. Hilfsorganisationen räumten ein, dass nach starken Regenfällen einige Gegenden wegen aufgeweichter Straßen schwer mit Fahrzeugen zu erreichen seien. Bei dem Erdstoß der Stärke 6,2 mit Epizentrum im Meer vor der Hauptinsel Java kamen nach Angaben des indonesischen Sozialministeriums mehr als 5400 Menschen ums Leben. Angesichts von schätzungsweise 200 000 Obdachlosen wird der Ausbruch von Krankheiten befürchtet. Zehntausende Menschen verbrachten nun schon die vierte Nacht in Folge im Freien. Bei der Ausgabe von Nahrungsmitteln bilden sich lange Schlangen. Viele Menschen leben von Resten, die sie aus den Trümmern eingestürzter Häuser bergen konnten. Sorge bereitet auch die Lage der zahlreichen Verletzten.