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Über 100 Tote seit Wochenanfang im Irak

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Über 100 Tote seit Wochenanfang im Irak

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Im Irak sind jetzt auch japanische und australische Truppen Zielscheibe der Gewalt geworden. Eine Bombe explodierte neben einem Militärkonvoi und verletzte einen Passanten.

Bei seinem ersten Besuch in der südirakischen Stadt Basra kündigte der neue Regierungschef Nuri al-Maliki ein hartes Durchgreifen zur Wiederherstellung der inneren Sicherheit an. Lange war Basra von Anschlägen verschont geblieben. Für die jüngsten Konfrontationen machen lokale Behörden auch schiitische Religionsführer verantwortlich. In Samarra, nördlich von Bagdad schossen US-Truppen auf ein verdächtiges Fahrzeug. Dabei starben eine schwangere Frau und ihre Begleiterin. Das Feuer sei irrtümlich eröffnet worden, räumte die US Armee ein. Vier weitere Menschen kamen bei Anschlägen im Irak ums Leben, darunter auch ein irakischer Journalist. Seit Wochenanfang starben in dem Land mehr als 100 Menschen, Hunderte wurden verletzt.