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USA bieten erstmals direkte Gespräche mit Iran an

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USA bieten erstmals direkte Gespräche mit Iran an

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Die USA haben im Atomkonflikt mit dem Iran eine diplomatische Kehrtwende vollzogen: Außenministerin, Condoleeza Rice, bot dem Iran direkte Gespräche an – eine Option, die Präsident, George Bush, bisher strikt abgelehnt hatte.

Rice nannte in Washington die Bedingung der USA: “Sobald der Iran seine Urananreicherung vollständig und nachprüfbar aussetzt, werden wir uns mit unseren EU-Kollegen und iranischen Vertretern an einen Tisch setzen.” Am Donnerstag trifft sich Rice mit den anderen ständigen Mitgliedern im Weltsicherheitsrat und Deutschland in Wien, um eine gemeinsame Iran-Strategie festzuklopfen. Die soll zum Einsatz kommen, falls der Iran das Angebot der USA zu direkten Gesprächen ausschlägt. Der Iran hatte immer wieder betont, sein Atomprogramm diene friedlichen Zwecken und das Land habe ein Recht auf wissenschaftlichen Fortschritt. Die EU und die USA befürchten dagegen, der Iran könne Atomwaffen entwickeln – da das Land seine Urananreicherung Jahre lang geheim hielt.