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Hilferuf aus Indonesien: Krankenhäuser überlastet

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Hilferuf aus Indonesien: Krankenhäuser überlastet

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Knapp eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben in Indonesien hat sich die Zahl der Toten weiter erhöht: Das Sozialministerium gibt sie jetzt mit mehr als 6.200 an. Die meisten Krankenhäuser sind weiter überfüllt, trotz der Hilfslieferungen fehlt es an Medikamenten und medizinischem Gerät.

Viele Menschen haben sich aus den Trümmern ihrer Häuser Notunterkünfte gebaut. Andere suchen in Zelten Zuflucht, die jedoch wenig Schutz vor Regen und Wind bieten. Im Erdbebengebiet auf der Insel Java befürchten die Hilfsorganisationen weiterhin den Ausbruch von Seuchen. Schwierig gestaltet sich die Versorgung entlegener Gebiete. Hier kommen die Hilfsgüter nur mühsam per Luftweg zu den Betroffenen. Viele Menschen mussten in diesen Regionen bis zu fünf Tage unter freiem Himmel verbringen. Nach Schätzungen des Welternährungsprogramms sind Ausgaben von fünf Millionen Dollar notwendig, um ausreichend Nahrungsmittel bereitzustellen.