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Iran hält an Urananreicherung fest

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Iran hält an Urananreicherung fest

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Irans Außenminister Manoucher Mottaki hat einen Stopp der Urananreicherung als Voraussetzung zur Aufnahme von Verhandlungen erneut abgelehnt. Man studiere die Vorschläge jedoch, die die fünf Vetomächte und Deutschland in Wien gemacht hätten. Die Regierung in Teheran hatte wiederholt deutlich gemacht, dass sie die Nutzung von Atomenergie für friedliche Zwecke als ihr natürliches Recht ansieht. Ein Sprecher der US-Regierung forderte den Iran auf, das Pakat genau zu prüfen, das die Außenminister der ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrates und Deutschland in Wien erarbeitet hatten. Einzelheiten daraus wurden zunächst nicht bekannt. Beobachter gehen davon aus, dass es eine Überarbeitung der Vorschläge ist, die die EU dem Iran im vergangenen Jahr gemacht hatte. Der Iran hatte die Anreicherung von Uran im vergangenen Jahr wieder aufgenommen. Der Außenbeauftragte der Europäischen Union, Javier Solana, sagte, sollte der Iran das neue Angebot ablehnen, sei das ein klarer Beweis dafür, dass das Land keine Energie wolle, sondern Nuklearwaffen. Die EU sei bereit, den Iran bei der Bewältigung seiner Energieprobleme zu unterstützen.