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Weiter Vorwürfe gegen US-Armee im Irak

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Weiter Vorwürfe gegen US-Armee im Irak

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Nach weiteren Vorwürfen gegen US-Soldaten, sie hätten in der irakischen Stadt Ischaki absichtlich mehrere Zivilisten getötet, will die Regierung in Bagdad ihren Druck auf die USA erhöhen, um eine ausgiebige Untersuchung des Vorfalls zu erreichen. Außerdem sollen die USA den Opfern Entschädigungen zahlen und sich entschuldigen. Die US-Armee hatte die Soldaten zuvor von dem Vorwurf freigesprochen, sie hätten vorsätzlich elf Zivilisten getötet. Generalmajor William Caldwell sagte, die Anschuldigungen, US-Truppen hätten bei einem Luftangriff eine Familie exekutiert, die in einem sogenannten “sicheren Haus” gelebt habe, seien absolut falsch. Der Vorfall ist nach US-Angaben umgehend untersucht worden. Die Soldaten hätten entsprechend den Vorschriften der US-Armee gehandelt. Sie seien aus dem Gebäude beschossen worden und hätten daraufhin Verstärkung aus der Luft angefordert. Dabei sei das Haus teilweise zerstört wworden. In der Stadt Haditha verstärkte die US-Armee indes aus Angst vor Anschlägen die Sicherheitsmaßnahmen. Dort sollen US-Soldaten ein Massaker an Zivilisten verübt haben. Offiziere hätten bereits zwei Tage nach dem Tod der 24 Iraker vonden widersprüchlichen Aussagen der Soldaten über die Bluttat gewußt, aber keinen Grund für weitere Ermittlungen gesehen, berichten US-Medien.